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17. Juni

17. Juni

Diese Seite wird nach einiger Kritik an der generellen Gestaltung der Tagesbeiträge umgearbeitet - siehe Wikipedia:Formatvorlage Tag/Neugestaltung ---- Der 17. Juni ist der 168. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 169. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 197 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1397 - Beginn der Kalmarer Union zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden
- 1405 - Schlacht am Stoss, zwischen den Appenzellern und den Habsburgern
- 1579 - Sir Francis Drake erhebt für England Anspruch auf ein Land das er "Nova Albion" (modern: Kalifornien) nennt.
- 1715 - Im Hardtwald wird der Grundstein für das Schloss Karlsruhe – und damit der Stadt Karlsruhe – gelegt.
- 1722 - Gründung der christlichen Glaubensbewegung Herrnhuter Brüdergemeine.
- 1775 - Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg: Im Kampf um Boston kommt es zur Schlacht von Bunker Hill.
- 1789 - Vorrevolution in Frankreich: In der von König Ludwig XVI. einberufenen Ständeversammlung erklärt sich der Dritte Stand zur Nationalversammlung.
- 1837 - Gründung des ersten deutschen Tierschutzvereins durch Albert Knapp.
- 1845 - Ecuador. Staatspräsident Juan José Flores wird gestürzt.
- 1885 - Die Freiheitsstatue, ein Geschenk Frankreichs an die USA, kommt im Hafen von New York an.
- 1901 - Erste staatliche Rechtschreibung, der Duden wird verbindliche Norm.
- 1925 - Das Genfer Protokoll zur Ächtung von chemischen und biologischen Waffen wird unterzeichnet.
- 1940 - Sowjetische Truppen besetzen Lettland.
- 1944 - Im isländischen Þingvellir wird nach einer Volksabstimmung die Republik Island ausgerufen und damit die Union mit Dänemark beendet.
- 1945 - In Köln wird die rheinische CDU gegründet.
- 1953 - Volksaufstand in der DDR
- 1954 - In Westdeutschland wird der 17. Juni erstmals als
Tag der Deutschen Einheit begangen.
- 1956 - Bolivien. Hernán Siles Zuazo wird Staats- und Regierungschef.
- 1972 - Einbruch ins Watergate-Gebäude in Washington D.C., Beginn der Watergate-Affäre.
- 1978 - Jacques de Larosière, Frankreich, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond).
- 1991 - "Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit" zwischen Deutschland und Polen.
- 1994 - Verhaftung Orenthal James Simpsons wegen Mordverdacht.

Kultur


- 1924 - Uraufführung der Oper Abenteuer des Casanova von Volkmar Andreae in Dresden.
- 1956 - Uraufführung der Oper Der Sturm von Frank Martin an der Staatsoper in Wien.
- 1983 - Uraufführung der Oper A Quiet Place von Leonard Bernstein in Houston.

Katastrophen


-
Einträge dieser Art bitte in den Unterartikeln von Katastrophe.

Sport


-
Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
-
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1969 – An seinem 40. Geburtstag verliert der seit 1963 amtierende Weltmeister im Schach, Tigran Petrosjan, den Titel an Boris Spasski.
- 1970 - Fußball-WM: Das Halbfinalspiel zwischen Italien und Deutschland im Aztekenstadion entwickelt sich zum „Jahrhundertspiel“.

Geboren


- 1239 - Eduard I., Sohn von Heinrich III., König von England, beteiligte sich am Kreuzzug nach Palästina, geb. in Westminster, † 7. Juli 1307 in Burgh-on-Sands, Cumberland
- 1530 - François de Montmorency, Gouverneur von Paris und Marschall von Frankreich, entkam nur knapp dem Massaker der Bartholomäusnacht, † 6. Mai 1579 in Écouen
- 1579 - Ludwig I. (Anhalt-Köthen), Fürst von Anhalt-Köthen, erstes Oberhaupt der Fruchtbringenden Gesellschaft, Betreiber des Projekts eines enzyklopädisch angelegten Schulbuchprogamms, geb. in Dessau, † 7. Januar 1650 ebda.
- 1604 - Moritz von Nassau, General-Gouverneur der Besitzungen der Niederländischen Westindien-Kompanie in Brasilien und Eroberer, geb. in Dillenburg, † 20. Dezember 1679 in Bergenthal bei Kleve
- 1609 - Johann von Hessen-Braubach, Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft und kämpfte erfolgreich für einen Verständigungsfrieden mit dem Kaiser, geb. in Darmstadt, † 1. April 1651 in Bad Ems.
- 1682 - Karl XII., in Personalunion König von Schweden und Herzog von Pfalz-Zweibrücken, vergrößerte die Macht Schwedens und ist der Gründer von Sankt Petersburg, geb. in Stockholm, † 11. Dezember 1718 bei Fredrikshald.
- 1703 - John Wesley, englischer Erweckungsprediger und einer der Begründer der Evangelisch-methodistischen Kirche, geb. in Epworth in Lincolnshire, † 2. März 1791 in London.
- 1714 - Alexander Gottlieb Baumgarten, deutscher Philosoph und "Professor der Weltweisheit und der schönen Wissenschaften" an der Frankfurter Universität Viadrina, geb. in Berlin, † 27. Mai 1762 in Frankfurt (Oder).
- 1714 - César François Cassini de Thury, französischer Geodät, schuf die erste vollständige Kartographierung Frankreichs im Maßstab 1:870 000, geb. in Thury, † 4. September 1784 in Paris.
- 1772 - Martin Schrettinger, deutscher Priester und Bibliothekar, gilt als Begründer der modernen Bibliothekswissenschaft, geb. in Neumarkt in der Oberpfalz; † 12. April 1851 in München.
- 1784 - Frederick Adam, britischer General und Gouverneur von Madras und spielte eine wichtige Rolle in der Schlacht bei Waterloo als Kommandeur der 3. Brigade, † 17. August 1853.
- 1787 - William Conybeare, englischer Geologe und Paläontologe, der die erste wissenschaftliche Beschreibung eines Plesiosauriers lieferte, geb. in London, † 12. August 1857.
- 1797 - Alexandre Vinet, Schweizer Theologe und Literaturhistoriker, wurde zum klassischen Vertreter der Trennung von Kirche und Staat, geb. in Ouchy; † 4. Mai 1847 in Clarens bei Vevey.
- 1799 - David Douglas, schottischer Gärtner, Botaniker und Pflanzenjäger; brachte viele Koniferenarten, Zierpflanzen und Obstsorten aus Nordamerika nach Europa, geb. in Scone bei Perth, Schottland, † 1834.
- 1800 - Ivar Fredrik Bredal, dänischer Komponist und Dirigent, Konzertmeister der Königlichen Kapelle und am Königlichen Theater, geb. in Kopenhagen, † 25. März 1864 ebd.
- 1802 - Hermann Mayer Salomon Goldschmidt, deutsch-französischer Astronom und Maler, entdeckte am Pariser Observatorium zwischen 1852 und 1861 vierzehn Asteroiden, geb. in Frankfurt am Main, † 26. April 1866 in Fontainbleu.
- 1805 - Christian Friedrich Ludwig Buschmann, als Erfinder der Mundharmonika geltender deutscher Musikinstrumentenbauer, geb. in Friedrichroda, † 1864.
- 1810 - Ferdinand Freiligrath, deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer, musste wegen kritischer Veröffentlichungen mehrfach Deutschland verlassen, geb. in Detmold; † 18. März 1876 in Bad Cannstatt
- 1811 - Jón Sigurðsson, zweiter Präsident Islands und Vorkämpfer für Islands Selbstständigkeit von Dänemark, geb. auf Hrafnseyri im Arnarfjörður, † 7. Dezember 1879 in Kopenhagen.
- 1818 - Charles Gounod, französischer Komponist, schuf u.a. die Oper Die Königin von Saba, geb. in Paris, † 18. Oktober 1893 in Saint-Cloud
- 1828 - Johann Karel Jacob de Jonge, niederländischer Historiker
- 1832 - William Crookes, britischer Physiker, Chemiker und Wissenschaftsjournalist
- 1835 - Eugène Borel, Schweizer Politiker und Bundesrat
- 1854 - Ossip Schubin, tschechisch-deutsche Schriftstellerin
- 1859 - Georg Wissowa, klassischer Philologe
- 1863 - Charles Eugene Lancelot Brown, schweizerischer Maschinenkonstrukteur
- 1867 - Henry Lawson, australischer Autor und Poet
- 1877 - Charles Coburn, US-amerikanischer Schauspieler
- 1880 - Carl van Vechten, Fotograf, Schriftsteller
- 1882 - Igor Fjodorowitsch Strawinski, Russisch-US-amerikanischer Komponist
- 1882 - Wilhelm Hausenstein, deutscher Schriftsteller, Kunstkritiker, Kulturhistoriker, Publizist und Diplomat
- 1883 - Johann Wartner, deutscher Politiker der Bayernpartei
- 1884 - Karl Wilhelm, Herzog von Södermanland
- 1885 - Oscar Funcke, deutscher Politiker und MdB
- 1885 - Richard Ermisch, deutscher Architekt und Oberbaurat in Berlin
- 1888 - Heinz Guderian, deutscher General später Generaloberst der Wehrmacht
- 1893 - Hermann Matern, SED-Funktionär der DDR
- 1894 - Sebastian Fichtner, deutscher Generalleutnant der Wehrmacht
- 1895 - Sam Wooding, Jazz-Pianist, -Arrangeur und -Bandleader
- 1898 - Carl Hermann, Professor für Kristallographie
- 1898 - Maurits Cornelis Escher, niederländischer Künstler und Grafiker
- 1900 - Hermann Reutter, deutscher Komponist und Musiker
- 1900 - Hubert Jedin, deutscher Kirchenhistoriker
- 1900 - Martin Bormann, Leiter der Parteikanzlei der NSDAP
- 1902 - Woldemar Winkler, deutscher Maler und Bildhauer
- 1903 - Ilse Schüle, Schriftschneiderin und Typografin
- 1903 - William Vallance Douglas Hodge, britischer Mathematiker
- 1906 - Oswald Baer, österreichischer Maler der Neuen Sachlichkeit
- 1909 - Fred Liewehr, österreichischer Kammerschauspieler
- 1910 - Red Foley, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1911 - Viktor Nekrassow, sowjetischer Schriftsteller
- 1913 - Felix Hartlaub, deutscher Schriftsteller
- 1914 - Gertrud Heinzelmann, Schweizer Juristin und katholische Theologin
- 1914 - John Hersey, US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist
- 1914 - Lucie Beyer, deutscher Politiker und MdB
- 1915 - Geno Hartlaub, deutsche Schriftstellerin
- 1920 - François Jacob, französischer Mikrobiologe
- 1921 - William Anderson, US-amerikanischer Marineoffizier, Entdeckungsreisender und Politiker
- 1922 - Paul Schallück, deutscher Schriftsteller
- 1923 - Anthony Joseph Bevilacqua, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal
- 1925 - Alexander Shulgin, US-amerikanischer Pharmakologe und Chemiker
- 1927 - Martin Böttcher, deutscher Filmkomponist
- 1928 - Peter Schult, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1928 - Peter Seiichi Shirayanagi, emeritierter Erzbischof von Tokio und Kardinal
- 1929 - Tigran Petrosjan, armenischer Schach-Großmeister
- 1933 - Roderick Paige, US-amerikanischer Bildungspolitiker
- 1934 - Peter Janssens, deutscher Musiker, Komponist und Musikverleger
- 1936 - Christine Krohn, von 1980 bis 2001 Richterin am Bundesgerichtshof
- 1936 - Ken Loach, britischer Filmregisseur
- 1937 - Samuel H. Goldstein, US-amerikanischer Waffentechniker
- 1939 - Hanna Johansen, schweizerische Schriftstellerin
- 1939 - Krzysztof Zanussi, polnischer Filmproduzent und Regisseur
- 1940 - George A. Akerlof, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 1941 - Renate Jäger, deutsche Politikerin und MdB
- 1943 - Burt Rutan, Luft- und Raumfahrtingenieur, Unternehmer
- 1943 - Fritz Teufel, Spaß-Revoluzzer während der Studentenbewegung
- 1945 - Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 1945 - Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 1946 - Barry Manilow, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1946 - Eduardo Camaño, argentinischer Politiker, Präsident für 2 Tage
- 1946 - Peter Rosei, österreichischer Schriftsteller
- 1947 - Jógvan Arge, Autor und Politiker der Färöer
- 1948 - Hrafn Gunnlaugsson, isländischer Filmemacher
- 1948 - Joaquín Almunia, spanischer Politiker und EU-Kommissar
- 1949 - Philip Charles Lithman, britischer Rockgitarrist
- 1952 - Nikolaus Piper, deutscher Journalist
- 1955 - Elisabeth Heister-Neumann, Justizministerin in Niedersachsen
- 1957 - Joachim Król, deutscher Schauspieler
- 1957 - Rüdiger Schulze, deutscher Politiker
- 1958 - Claudia Mitscha-Eibl, Lehrerin und Liedermacherin
- 1958 - Jello Biafra, US-amerikanischer Punksänger und Musiker
- 1961 - Denis Lavant, französischer Schauspieler
- 1961 - Zbigniew Zamachowski, polnischer Schauspieler
- 1962 - Frank Baranowski, Oberbürgermeister von Gelsenkirchen
- 1964 - Michael Groß, deutscher Schwimmer
- 1965 - Ralf Lübke, deutscher Leichtathlet
- 1968 - Charly Lownoise, niederländischer Musiker
- 1969 - Paul Tergat, kenianischer Leichtathlet
- 1971 - Leander Paes, indischer Tennisspieler
- 1971 - Maike Schrader, deutsche Hockeyspielerin
- 1975 - Willi Herren, deutscher Schauspieler
- 1976 - Pjotr Swidler, russischer Schachspieler
- 1977 - Robin Grubert, deutscher Sänger und Songwriter
- 1980 - Venus Williams, US-amerikanische Tennisspielerin

Gestorben


- 656 - Kalif Uthman ibn Affan wird von aufständischen Muslimen ermordet.
- 676 - Adeodatus II., Papst
- 1629 - Piet Heyn, holländischer Freibeuter
- 1631 - Mumtaz Mahal, Ehefrau des Großmogul Schah Jahan
- 1633 - Ernesto Montecuccoli, kasierlicher General im dreißigjährigen Krieg
- 1651 - Francisco Piccolomini, Ordensgeneral
- 1696 - Jan III. Sobieski, polnischer König
- 1719 - Joseph Addison, britischer Schriftsteller und Politiker
- 1734 - Claude-Louis-Hector de Villars, Marschall von Frankreich, General
- 1775 - John Pitcairn, britischer Marineoffizier
- 1775 - Joseph Warren, erster amerikanischer Soldat, der im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg starb.
- 1824 - Ferdinand III., Großherzog von Toskana
- 1825 - Helias Meder, reformierte Theologe
- 1846 - Jean-Gaspard Debureau, französischer Pantomime
- 1854 - Henriette Sontag, deutsche Opernsängerin
- 1859 - Albert August Wilhelm Deetz, Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung
- 1862 - Charles John Canning, 1. Earl Canning, britischer Staatsmann
- 1882 - Wladimir Alexandrowitsch Sollogub, russischer Schriftsteller
- 1894 - Hermann Lattemann, deutscher Berufsluftschiffer und Fallschirmspringer
- 1897 - Sebastian Kneipp, bayerischer Priester und Hydrotherapeut
- 1902 - Karl Piutti, deutscher Komponist
- 1906 - Harry Nelson Pillsbury, US-amerikanischer Schachspieler
- 1922 - Otto Lehmann, deutscher Physiker und »Vater« der Flüssigkristall-Forschung.
- 1935 - Elizabeth McCombs, neuseeländische Politikerin und die erste Frau im Parlament
- 1936 - Henry Le Chatelier, französischer Chemiker, Metallurg und Physiker
- 1940 - Arthur Harden, britischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1944 - Frieda Schanz, deutsche Jugendbuchautorin, Herausgeberin und Lehrerin
- 1952 - Heinrich Germer, SED-Politiker und Stadtrat für Volksbildung und Kultur in Magdeburg
- 1953 - Georg Gaidzik, Volkspolizist und ein Opfer der Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR
- 1953 - Johann Waldbach, Mitarbeiter "Stasi" der DDR und ein Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953.
- 1955 - Robert Reininger, Philosoph
- 1961 - Jeff Chandler, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Richard Baer, deutscher Nationalsozialist, Kommandant des KZ Dora-Mittelbau
- 1968 - A. M. Cassandre, Grafikdesigner, Typograf, Maler, Bühnenbildner und Lehrer
- 1971 - Walter Jurmann, österreichischer Komponist von Schlagern und Filmmusik
- 1982 - Roberto Calvi, italienischer Banker
- 1983 - Miron Białoszewski, polnischer Dichter
- 1983 - Eelco N. van Kleffens, niederländischer Politiker
- 1993 - Baudouin I., belgischer König
- 1996 - Reinhard Lettau, deutsch-amerikanischer Schriftsteller
- 1996 - Thomas Samuel Kuhn, US-amerikanischer Physiker, Wissenschaftstheoretiker und -historiker
- 2000 - Antonius Höckelmann, deutscher Künstler
- 2002 - Fritz Walter, deutscher Fußballspieler und DFB-Funktionär
- 2003 - Christian Morgenstern (Musiker), DJ, Musikproduzent
- 2004 - Alfred Fischer, Richter am Bundesverwaltungsgericht
- 2004 - Jacek Kuroń, polnischer Bürgerrechtler, Publizist, Historiker und Politiker
- 2004 - Sara Lidman, schwedische Schriftstellerin

Feier- und Gedenktage


- Nationaler Gedenktag des Deutschen Volkes, von 1954 - 1990 Nationalfeiertag (Tag der Deutschen Einheit), siehe: Siebzehnter Juni 1953
- Nationalfeiertag in Island (Unabhängigkeit 1944)
- Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre (UNO)

Siehe auch

:16. Juni - 18. Juni :17. Mai - 17. Juli :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0617 ja:6月17日 ko:6월 17일 simple:June 17 th:17 มิถุนายน

Wikipedia:Formatvorlage Tag/Neugestaltung

Neu an dieser Diskussion ist der Wunsch, gemeinsam Inhalt und Erscheinungsbild dieser Beiträge radikal zu verbesssern, d.h. u.A. auch Geburts- und Todestage zu entrümpeln.

Ereignisse

Zum angegebenen Beispiel von Anathema:
- Ich persönlich glaube nicht, dass Ereignisse nach Kontinenten nochmals weiter unterteilt werden sollten
- Auch eine Rede eines Generals an seine Soldaten gehört nicht hier herein, wenngleich der Satz an und für sich "beinahe vollständig" ist und weiterführende Informationen liefert: Über den Inhalt der Rede allerdings kein Wort - Gottseidank, da als Ereignis selbst halt ein Beispiel "zum Vergessen" ist. Nach diesem Schema würden wieder nur "Quaisi-Ereignisse" nach persönlicher Vorliebe hier landen. (Natürlich handelt es sich hier um EIN historisches Faktum, aber eben eines von hunderten dieser Relevanz und gerade solche Sätze wollten wir doch heraushaben!)

Gegenwärtige Einteilung (Überschriften)

Behalten?

PRO:
- Robodoc ± 02:45, 22. Mai 2005 (CEST) allerdings Reduktion auf wirklich erwähnenswerten Ereignisse in ganzen Sätzen, die eine gute "Kürzestdarstellung" des Sachverhalts liefern.
- :Bin für PRO, vor allem was die Vergangenheit angeht, da es immer weniger Einträge von anderen Kontinenten gibt, je weiter man zurückgeht. Überlegenswert ab 2000 und für die Zukunft. Die Frage meinerseits wäre: Wie sollte mann den Zeilenanfang gestalten? Belassen wie bisher oder z.B.
- 31.12.2009 - Neu-Delhi, Indien, Minister Blabla erdolcht im Suff seinen eigenen Mörder.... --peter200 19:57, 23. Mai 2005 (CEST) KONTRA:

Sporteinträge, Weltrekorde

Meiner Meinung nach sind Weltrekorde an und für sich inflationär: Je mehr hier stehen, um so geringer ist der einzelne Wert. Das gilt auch für Formel-1-Rennen. Irgendeiner hat immer gewonnen! Andererseits hat am 21. Mai 1975 die erste deutsche Fußballmannschaft einen internationalen Clubwettbewerb gewonnen - das finde ich schon erwähnenswert. Dasselbe gilt für Boxkämpfe - der "Fachmann" sollte sagen wir an die 20 ganz besondere Boxkämpfe kennen, die auch wirklich erwähnenswert sind. Die Klitschko-Brüder sind mir sympathisch, aber jeder Kampf darf nicht rein! Kriterien, wann ein Ereignis erwähnenswert genug ist, um aufgenommen zu werden?

Behalten?

PRO:
- Robodoc ± 02:45, 22. Mai 2005 (CEST) (siehe oben) KONTRA:
- Naja, bei Europa- und Weltmeisterschafts-Boxkämpfen, die nur ein- bis zwei mal im Jahr stattfinden, können wir die auch drin lassen. Soviel sind das nicht. Die Leichtathletik-Weltrekorde würde ich rausnehmen, ebenso die Formel-1-Ergebnisse. Dafür lieber unter Sport einen Link anbringen. Siehe Leichtathletik, siehe Formel-1, ebenso unter Katastrophen: siehe Katastrophen. --peter200 20:27, 23. Mai 2005 (CEST)

Wieviele Einträge?

Aufnahme nach welchen Kriterien?

:Jahrhunderrekorde wie Bob Beamans Supersatz im Weitsprung sind schon ein Beispiel - allerdings auch ein ziemlich einzigartiges. --Herrick 19:20, 22. Mai 2005 (CEST)

Geburts- und Todestage


- IMHO zu beschränken. Soweit ich das überblicke führen z.B. 3/4 aller Einträge über geborene MdBs zu Stubs, weil jemand die ganze Litanei an MdBs der Vollständigkeit halber hineingestellt hat. Auch wenn diese Artikel besser werden, ändert sich nichst am grundsätzlichen Problem. Dasselbe gilt für Fußballer, andere Sportler, DJs und so weiter...!
- Da dieses Problem auch die Jahresbeiträge betrifft, die IMHO noch schlechter sind: Stattdessen dort ein "Siehe auch" auf :Kategorie:Geboren 1814, :Kategorie:Gestorben 1814 - und irgendwann poppen auf diesen Seiten sogar einmal die Personendaten auf, wenn man mit der Maus über einen dieser Namen fährt.... (Es ist ja nicht so, dass ich diese Kategorien NUR aus Frust weiter"pflege"!)

Beschränkung bei Geburts- und Todestagen

Ist nicht ganz einfach: Anch Wichtigkeit der Person? (Wer definiert diese?) - Nach Qalität des Beitrags? (ebenso!). Fakt ist, dass diese imemr längere Auflistung z.B. aller MdBs, wohl nicht befriedigt. Also grundsätzlich einmal nur die Frage:

Kürzen oder nicht?

PRO:
- Robodoc ± 02:31, 22. Mai 2005 (CEST) KONTRA:
- --Herrick 19:26, 22. Mai 2005 (CEST) wohl der einzige Punkt, wo ich mit Robodoc nicht zu 100% übereinstimmen werde ;-) So wie hier manche Biographien unverlinkt eingestellt werden, ist manchmal das Geburts- bzw. Todesdatum der einzige Punkt, an dem diese verlinkt werden. Bei den Sackgassenartikeln findet man regelmäßig derartige Voll- und Halbwaisen, um die sich merkwürdigerweise niemand mehr kümmern mag. Außerdem ist diese Auflistung im Moment die einzige Möglichkeit, erstaunliche Übereinstimmungen bei manchen Biographien zu finden. Was ich jedoch gerne vermieden hätte, wären die ausufernden Beschreibungen "XYZ war ein blabla, der sich besonders in brabra hervorgetan hat".
- :Nicht kürzen. Wer will entscheiden wer hier rein darf und wer nicht. Biographie erlaubt, aber Eintrag Geboren - Gestorben nicht? Glaube nicht, dass wir das jemandem plausibel machen können. Halte da eine Auslagerung in der Form Geboren 1999 oder Geboren am 31. Dezember für sinniger, auch für die Server entlastender. Ansonsten Personenbeschreibung kürzen, keine ellenlangen Erlärungen, nach denen man den betreffenden Artikel gar nicht mehr lesen muss. --peter200 20:27, 23. Mai 2005 (CEST)

Wieviele Einträge?


- :Wer will das entscheiden? --peter200 20:27, 23. Mai 2005 (CEST)

Aufnahme nach welchen Kriterien?

Ich schlage vor, einerseits wirklich gute Artikel auch über weniger bekannte Personen aufzunehmen - aber auch das ist vermutlich bei unseren Strukturen nicht so einfach... -- Robodoc ± 02:31, 22. Mai 2005 (CEST) :Wenn ein Artikel dazu vorhanden ist, sollte erauch hier drin stehen. Schon allein durch oft fehlende Quer-Verlinkung in den Artikeln, die sonst nie gefunden würden --peter200 20:36, 23. Mai 2005 (CEST) ::ack Peter200. wer der meinung ist, dass eine person zu unbedeutend ist, der kann ja einen löschantrag für den artikel stellen. die tagesartikel sollten jedoch vollständigkeit anstreben, was die bei wikipedia vorhandenen personenartikel angeht. grüße, Hoch auf einem Baum 07:43, 4. Jun 2005 (CEST) :::Gut, ein Argument, dem gegenüber steht, dass die Tagesbeiträge so zu einer Liste verkommen. "Spannend" ist so etwas nicht. Aber gut, IMHO sollten dann zu den einzelnen Geburts- und Todestagen mehr Informationen stehen. -- 62.46.104.140 2. Jul 2005 11:10 (CEST) ::::Was stellst du dir so vor? 2 Varianten: Variante 1
- 1602 - Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg, Tochter von Philipp Ludwig II., Graf von Hanau–Münzenberg, geb. in Hanau, † 8. August 1651 in Kassel. Variante 2
- 1602 - Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg, geb. in Hanau, regierte als Landgräfin das Besitztum Hessen-Kassel von 1637 bis 1650 und agierte geschickt mit den Kriegsparteien im Dreißigjährigen Krieg. † 8. August 1651 in Kassel. Bei Variante 1 haben wir bei derzeit rund 140 Datensätzen unter "Geboren/Gestorben" mit 27 K zu rechnen, bei Variante 2 sind dies schon satte 44 K. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass für solche Ausformulierungen, die ich schon mal begonnen habe um etwas mehr zu der Person zu sagen, (s.u.) ich bereits von Admin Herrick reichlich gerügt wurde. Gewünscht war kurz und knapp. Also auch hier gilt: Erst einmal einen breiten Konsens bilden!
- 1983 - George Balanchine, war einer der bedeutendsten Choreografen des 20. Jahrhunderts und der Gründer des American Ballet
- 1981 - Peter Huchel, eigentlich Hellmut Huchel, deutscher Lyriker und Redakteur
- 1983 - Muddy Waters, war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Bluesmusiker
- 1883 - Édouard Manet, gilt als einer der Wegbereiter der modernen Malerei Gruß --peter200 2. Jul 2005 18:00 (CEST) :::::Tatsache ist, dass oben nur Variante 2 auch ein gewisses Interesse weckt, den Beitrag zu lesen - im Übrigen eine schöne und gut formulierte sowie gut zusammengefasste Kurzinformation. Das kürzere unten ist IMHO schon wieder mehr wischiwaschi
- 1883 - Édouard Manet, französischer Impressionist und Wegbereiter der modernen Malerei (?)
- Bei Peter Huchel interessiert mich nicht, wie er eigentlich wirklich hieß, solange ich nicht weiß, wieso ich den Beitrag überhaupt lesen soll. Achtung: Wenn alle Beiträge unkommnentiert stehen bleiben würden, gäbe es eine Inflation "nichtssagender Begriffe" und damit die Konterkarikatur des Gemeinten - schließlich wird eine Enzyklopädie nicht für jene geschrieben, die eh schon alles wissen - Bildungsauftrag, Quasi-Analphabetismus, Desinteresse der Jugend und so... -- lg, Robodoc ± 2. Jul 2005 18:45 (CEST)

17. Juni

Hab ihn mal so umgebaut, wie ich mir das so vorstelle. Schauts Euch an und sagt mit eure Meinung dazu. Gruß --peter200 21:23, 29. Mai 2005 (CEST) ich bin - wie die überwiegende mehrheit auf Wikipedia:Löschkandidaten/29. Mai 2005#Geboren_am_17._Juni - gegen die aufteilung in mehrere artikel. alleine schon, weil dann in sämtlichen personenartikel die datumslinks angepasst werden müssten (also zb in Christian Friedrich Ludwig Buschmann "17. Juni in "17. Juni"). auch die arbeit an den ausgewählten jahrestage für die Hauptseite, für die die tagesartikel täglich verwendet werden, wäre dadurch wesentlich erschwert. wikipedia-artikel über themen, die sich sinnvoll in einem artikel zusammenfassen lassen, sollten generell nur aufgeteilt werden, wenn sie zu lang werden. bei den tagesartikeln ist aber selbst die 32kb-grenze noch lange nicht erreicht. grüße, Hoch auf einem Baum 08:04, 4. Jun 2005 (CEST)
- :Das mit den Datumslinks anpassen ist ein gutes Argument. Danke --peter200 15:40, 4. Jun 2005 (CEST)

Neubeginn

Hi Robodoc, schön wieder was von dir zu hören. Den 17. Juni hatte ich testweise "umgebaut". So hatte ich die Katastrophen als Themenpunkt zwar dringelassen, aber diese in die passenden Katastrophen eingefügt und in den Tagesbättern vermerkt:
- Einträge dieser Art bitte in den Unterartikeln von Katastrophe.
Ebenso im Bereich Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Eintragungen von Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik. (die können nun echt raus, da Hunding, Apper und ich die Leichtathletik nun schon ganz gut auf Vordermann gebracht haben.
Die Geburts- und Sterbedaten hatte ich ausgelagert nach z.B. Gestorben 17. Juni, was ja auch schon an anderer Stelle, z.B. Nekrolog 2004 schon geschehen ist. Bei der ganzen Aktion ist mir soviel Gegenwind entgegengekommen, dass ich die Seiten fast wieder auf "Normal" gedreht habe. Nicht einer war dabei, der eingesehen hätte, dass da was getan werden muss. Alles soll so bleiben wie es ist.
Zu den Pro/Kontra bei den Geburtsdaten scheint ein bisher eindeutiger Konsens zu herrschen, dass ALLE, die auch einen Artikel haben (auch wenn es nur ein Einzeiler ist) in die Geburts- und Sterbedaten gehören. Wer anderer Meinung ist kann ja einen Löschantrag auf den Artikel stellen und danach aus der Liste entfernt werden. Fazit:
- -Wir brauchen ein paar Mitstreiter, die ebenfalls der Meinung sind, dass sich da was ändern muss.
- -Bei den Geburts- und Sterbedaten müssen über kurz oder lang diese (zumindest die unwichtigen) ausgelagert werden. Bei den Jahresblättern erst recht. Wenn ich mt dem momentanen Durchgang fertig bin, werden wir in den Tagesblättern ca. 10.000 Datensätze mehr haben, plus die laufend hinzukommenden. Außerdem hilft es dabei, die Serverprobleme zu verringern. Es ist ein gewaltiger unterschied, ob ich bei jeder Miniänderung 28 K abspeichern muss, oder nur 4 K. Wer sich mal mit der Historie der Tages- und Jahresbeiträgen befasst, der wird sehr schnell erkennen, dass für einen Tag Mehrere MB auflaufen.
- -Die von Dir getroffene Unterteilung der "wichtigen" Geborenen/Gestorbenen halte ich zwar für gut, aber wer will das bestimmen, anschließend beobachten und wer die dann folgenden endlosen Diskussionen führen, wenn nicht ein breiter Entschluss gefasst wird, dass die Person hierher kommt und der Rest z.B. in Nekrolog 17. Juni?
- -Obwohl es so viele Meckerer gegen die Katastrophen- oder Sporteinträge gab, gibt es bisher nicht einen, der die von mir vorgeschlagene Auslagerung für gut findet, bzw. so geäußert hat.
- -Nächstes Problem: Rubrik Kultur (Uraufführungen). Eigentlich wollte ich nur ein paar wichtige Uraufführungen in Kultur eintragen, habe dann aber das ganze Vorgaben gestoppt, als ich sah wohin das führt und habe nur die eingefügt, zu denen wir auch Komponisten-Artikel haben, denn meine Datenbank umfasst noch ca. weitere 26.000 Uraufführungen, Erstaufführungen, erste deutsche Aufführung usw.
- Wir brauchen ein richtiges Regelwerk über das zukünftige Aussehen, den Inhalt und unter Berücksichtigung der weiteren kommenden Daten. Gruß --peter200 2. Jul 2005 16:03 (CEST) :Ich sehe das im Wesentlichen auch so - die Masse der Einträge macht die Seite sinnlos. Deshalb bin ich dafür, eine Obergrenze für die einzelnen Unterpunkte einzuführen. Ich habe fast die Hälfte der Einträge am 15. Juni wirklich durchgearbeitet und muss sagen, dass viele einen Verweis einfach nicht verdienen. Oder hart ausgedrückt: Die Tatsache, dass jeder einen Eintrag/eine Biografie in die Wikipedia stellen kann, der nicht gleich gelöscht wird, muss nicht gleich mit Querverweisen belohnt werden. - Was nun? -- lg, Robodoc ± 2. Jul 2005 17:19 (CEST) :Hm, ich habe jetzt aus dem 15. Juni 26 Geburtsdaten gelöscht und 57 drinnen gelassen, ohne eine wesentliche Reaktion zu bemerken. Alle Löschungen habe ich auf der Diskussionsseite begründet. Das Faktum in der ersten Zeile erwähnt, dass die Seite überarbeitet wird, hat jetzt in gut einem Monat Beobachtungszeit keine wesentliche Reaktion hervorgerufen. Leider muss ich sagen, dass diese Art der Bearbeitung potentiell nicht nur einige Erstautoren verägern wird, sondern auch IMMENS zeitintensiv ist - aber ist "kein Aufschrei" hier nicht auch ein gutes Zeichen? Ich persönlich würde mir mit ein paar Mitstreitern die Sache antun wollen, immerhin sind das inklusive 30. Februar 367 Beiträge, auf die SEHR häufig verwiesen wird. :Vom "demokratischen Standpunkt" kann ich, je länger ich darüber nachdenke, keinen Schwachpunkt finden, solange die "Löschung" auf der Diskussionsseite" begründet wird. Allerdings müssten wir uns dann auf eine Obergrenze auch einmal festlegen können. Ich würde vorerst einmal die Hälfte der möglichen Einträge als gut verzichtbar bezeichnen. :Das Vorgehen von Peter200 bzgl. Leichtathletikrekorden finde ich gut und ich werde das übernehmen. Ich glaube, dass das eine sehr gute Lösung wenn auch in einem sehr kleinen Bereich darastellt. -- Robodoc ± 2. Jul 2005 17:45 (CEST) ::Sollte vorher abgeklärt werden. Benutzer:Hoch auf einem Baum möchte ALLE drin haben siehe hier Wikipedia_Diskussion:Formatvorlage_Tag#Geboren / Gestorben aus Personendaten und trägt auch die Fehlenden nach. Was also tun? Löschen und der nächste trägt sie wieder ein? Das kann es nicht sein --peter200 2. Jul 2005 18:21 (CEST) :::Benutzer:Hoch auf einem Baum sollte sich vielleicht um Boden unter den Füßen bemühen und erkennen, dass das eine stinklangweilige Sammlung von Listeneinträgen geworden ist, die Vollständigkeit statt Qualität anstrebt - nun ja, "Spaß" beiseite: Mich nerven diese niveaulosen Seiten inzwischen dermaßen, dass ich fallweise glaube, die Wikipedia wächst bequem in die Breite - und das war's. Ich verstehe die Argumente immer noch nicht, weshalb jedes Ereignis unter den Tagesbeiträgen aufgenommen werde soll, das ein Datum trägt. Nebenbei: Eine Tageszeitung mit dieser Qualität würde sich nicht verkaufen. Magst nicht du einmal etwas Überzweugungsarbeit leisten? Ich bin einfach müde.... -- Robodoc ± 3. Jul 2005 13:08 (CEST)
- Habe mal den 17. Juni, speziell die Rubrik "Geboren" mit den ersten 20 Beiträgen umbebaut. Schuae es dir mal an und gib mir bitte deine Meinung. Gruß --peter200 3. Jul 2005 16:27 (CEST)
- Die zwischenstaatlichen Abkommen Deutschland habe in der von dir begonnenen Liste der zwischenstaatlichen Abkommen Deutschlands zusammengefasst. So können diese in den Tagesblättern ohne großes Theater gelöscht werden. Schue es dir halt mal an, müsste nahezu vollständig sein. Gruß -- --peter200 20:12, 11. Jul 2005 (CEST)
- Da sich um dieses Thema scheinbar niemand interessiert, und auch du lieber @Robodoc mir seit nunmehr 28 Tagen keine Antwort gibst und anscheinend hier auf der von dir selbst initierten Seite nicht vorbeischaust, halte ich das Projekt auf diese Art nicht für durchführbar. Zuerst müssen wir die geplanten Veränderungen vielen Usern vorstellen und brauchen wir eine breite Zustimmung für diese Veränderung! Bis dahin werde ich die Geboren / Gestorben-Listen weiterhin zu endlosen, nichtsagenden Listen verkommen lassen. Um das im Alleingang zu ändern habe ich nicht die Zeit und nicht genug Mäntel um mich sooo warm anzuziehen Kalter Wind ist mir deswegen schon genug entgegengeweht. Gruß an alle --peter200 01:48, 1. Aug 2005 (CEST)


Schaltjahr

Ein Kalender hatte historisch den Zweck, den Beginn der Jahreszeiten Jahr für Jahr auf das gleiche Datum fallen zu lassen, um den Zeitpunkt zum Beispiel von Festen oder wiederkehrenden Ereignissen bestimmen zu können. Ein tropisches Jahr, also der Zeitraum zwischen zwei Frühlings-Tagundnachtgleichen, dauert allerdings etwa 365 Tage und etwas weniger als 6 Stunden (365d 5:48:45.98, nicht konstant!), so dass eine einfache Zuordnung, die jedem Jahr die gleiche Anzahl Tage gibt, unmöglich ist, ohne dass sich gleichzeitig der Beginn der Jahreszeiten verschiebt. In den Kalendern der verschiedenen Kulturen gibt es deshalb Methoden, um die jeweilige Dauer des Jahres dem tropischen Jahr anzunähern. Der Beginn der Jahreszeiten kann beispielsweise auf dem gleichen Datum festgehalten werden, wenn in geeigneten Abständen ein Schaltjahr, ein Jahr mit einem zusätzlichen Tag, dem Schalttag, eingefügt wird. Eine einfache Methode ist, jedes Jahr mit einer glatt durch 4 teilbaren Jahreszahl zum Schaltjahr zu erheben. So wurde es im Julianischen Kalender eingeführt, in dem der Februar 29 statt 28 Tage hat. Genauere Kalender nähern das tropische Jahr besser an: Da etwas weniger als sechs Stunden pro Jahr auszugleichen sind, fällt der (Julianische) Schalttag manchmal aus (wie z. B. im Jahre 1900 im Gregorianischen Kalender).

Julianischer Kalender

46 v. Chr. benutzten die Römer einen Kalender mit zwölf Mondmonaten mit abwechselnd je 29 bzw. 30 Tagen, zusammen 354 Tage. Weil gerade Zahlen aber Unglück brachten, schlugen die Römer noch einen Tag drauf. Doch trotzdem waren es zum Sonnenjahr immer noch mehr als zehn Tage zu wenig. Zunächst verteilte Julius Caesar diese zehn Tage auf die verschiedenen Monate, die auf nun 30 bzw. 31 Tage anwuchsen. Nur der damals letzte Monat Februar ging als Unglücksmonat leer aus und blieb somit bei 29 beziehungsweise im Schaltjahr damals bei 30 Tagen. Dem Mythos, dass der Februar einen Tag verlor, weil Kaiser Augustus sich im August als Monatsbezeichnung verewigen wollte und dem Februar noch einen Tag wegnahm, da der August wie der Juli, der Monat seines Vorgängers Caesar, 31 Tage haben sollte, und weil eine gerade Zahl ja auch Unglück brachte, wird im Artikel zum Monat August widersprochen. Doch die Römer hatten eine winzige, aber auf die Jahrhunderte gesehen, wirkungsvolle Ungenauigkeit hinterlassen. 11 Minuten und 14 Sekunden pro Jahr schoss das damals julianische Jahr über das Ziel hinaus. Alle 128 Jahre wurde demnach ein Schaltjahr zu viel begonnen.

Gregorianischer Kalender

Von Papst Gregor XIII. wurde daher 1582 folgende Regelung eingeführt (Gregorianischer Kalender):
- Glatt durch 4 teilbare Jahre sind Schaltjahre.
- Glatt durch 100 teilbare Jahre sind jedoch keine Schaltjahre.
- Glatt durch 400 teilbare Jahre sind aber wieder Schaltjahre. So sind zum Beispiel die Säkularjahre 1800, 1900 und 2100 keine Schaltjahre, die Säkularjahre 2000 und 2400 hingegen schon. Damit dauert das Gregorianische Jahr 365,2425 Tage, und ist genauer als das Julianische Jahr. Seit dem Ersten Konzil von Nicäa im Jahr 325, bei dem der Frühlingsanfang auf den 21. März festgelegt wurde, betrug die aufgelaufene Differenz bereits 10 Tage, und so ließ Gregor auf den 4. Oktober gleich den 15. Oktober 1582 folgen, um diese Zeit auszugleichen. Nicht in allen Ländern erfolgte diese Umstellung am selben Tag. Besondere Schwierigkeiten gab es in Schweden, wo im Jahr 1712 zwei Schalttage eingefügt wurden und somit dieses Jahr einen 30. Februar hatte. Recht ungewöhnlich und wenig bekannt ist die Tatsache, dass nicht etwa der 29. Februar der Schalttag des Gregorianischen Kalenders ist. Vielmehr wird der 24. Februar verdoppelt: der 24. und der 25. Februar fallen nach römischer Zählweise, die auch bei der Einführung des Gregorianischen Kalenders noch üblich war, auf dasselbe Datum. Im Gemeinjahr heißt der 24. Februar „a. d. VI Kal. Mart.“ (sechster Tag vor dem März-Beginn); der doppelte Tag im Schaltjahr heißt ebenso. Da dieser Sechste (lat. „sextus“) doppelt („bis“) gezählt wird, heißen Schaltjahr bzw. -tag „bissextilis“ (lateinisch), „bissextile“ (english), „bisestile“ (italienisch) usw. Nach heutiger Zählung verschieben sich der 24. und die weiteren Tage im Februar um einen Tag; Bedeutung hat dies heute noch in der katholischen Kirche bei der Zählung der Kirchentage: kirchliche Feiertage und auch die Namenstage sind von dieser Regelung betroffen.

Orthodoxer Kirchenkalender

Das gregorianische Jahr ist rund 27 Sekunden zu lang. Als Ergebnis hinkt der gregorianische Kalender nach 1.600 Jahren um einen halben Tag hinterher. Deshalb schlug die griechisch-orthodoxe Kirche eine etwas kompliziertere Schaltregel vor: Abweichend vom gregorianischen Kalender sind die Jahrhunderte nur dann Schaltjahr, wenn sie durch 9 geteilt den Rest 2 oder 6 ergeben. Damit wäre das Jahr 2800 kein Schaltjahr, sondern erst das Jahr 2900. Die Abweichung zum Sonnenjahr beträgt beim orthodoxen Kirchenkalender nur noch knapp 3 Sekunden.

Französischer Revolutionskalender

In der Zeit, in der der Französische Revolutionskalender Gültigkeit hatte, waren die Jahre 3, 7 und 11 Schaltjahre. Die ursprüngliche Regelung des Kalenders war, dass der erste Tag jeden Jahres auf die Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche fallen und jedes vierte Jahr ein Schaltjahr sein solle. Diese Forderungen widersprechen sich jedoch, und so schlug Charles Rommes, der Autor des Kalendersystems, eine dem Gregorianischen Kalender ähnliche Regelung vor. Er stieß jedoch aus politischen Gründen damit auf Widerstand. Durch die kurze Gültigkeit des Revolutionskalenders wurden die Diskussionen jedoch obsolet.

Jüdischer Kalender

Im Jüdischen Kalender, einem nach dem Mond ausgerichteten Kalender, der durch komplizierte Regelungen dem Sonnenjahr angepasst wird, wird in allen Jahren, die bei einer Division durch 19 einen Rest von 0, 3, 6, 8, 11, 14, oder 17 haben, ein Schaltmonat eingefügt. Er wird als Adar II bezeichnet.

Islamischer Kalender

Im Islamischen Kalender ist die Bestimmung eines Schaltjahres äußerst schwierig. Nach einem gebräuchlichen System, das unter anderem im GNU Emacs verwendet wird, sind alle Jahre, die bei einer Division durch 30 einen Rest von 2, 5, 7, 10, 13, 16, 18, 21, 24, 26, oder 29 haben, Schaltjahre. Nach diesem System haben im Islamischen Kalender alle geradzahligen Monate 30 Tage und alle ungeradzahligen Monate 29 Tage. In Schaltjahren wird dem letzten ungeradzahligen Monat ein Tag hinzugefügt, so dass er dann 30 Tage hat.

Chinesischer Kalender

Schaltjahre im traditionellen, lunisolaren Chinesischen Kalender haben 13 Monate statt der üblichen zwölf; mit 383, 384 oder 385 Tagen statt 353, 354 oder 355 Tagen in normalen Jahren. Zur Berechnung zählt man die Anzahl der Neumonde zwischen dem elften Monat eines Jahres (dem Monat der Wintersonnenwende) und dem elften Monat des folgenden Jahres. Fallen in diesen Zeitraum 13 Neumonde, so wird ein Schaltmonat eingefügt. Der erste Monat, der keinen zhong qì enthält, erhält dieselbe Nummer wie der Vormonat mit einem Zusatz als Schaltmonat.

Azteken-Kalender

Im Azteken-Kalender werden am Ende eines jeden 52-Jahres-Zyklus 13 Tage eingeschaltet. Daraus ergibt sich ein durchschnittliche Jahreslänge von 365 Tagen und 6 Stunden. Das weicht vom tropischen Jahr mehr als 11 Minuten ab. Die Genauigkeit dieser Schaltjahresmethode ist mit dem Julianischen Kalender vergleichbar.

Atomzeit

Heute, im Zeitalter der Atomzeitmessung, muss gelegentlich eine Schaltsekunde eingefügt werden, um die Zeit der mittleren Sonnenzeit anzugleichen. ---- Siehe auch: Sommerzeit, Jahr, Gemeinjahr

Weblinks


- [http://www.nabkal.de/schalttag.html zur Historie des 24./25. Februar]
- [http://www.gnomon.ku-eichstaett.de/LAG/kalender.html Die Kalenderreform Julius Cäsars]
- [http://www.tondering.dk/claus/calendar.html FAQ about calendars (englisch, sehr umfangreich)]
- [http://www.schaltjahr.de Regel der Schaltjahre, Ausnahmen und Programmcode]
- [http://www.marco-burmeister.de/index_frameaufbau.html?helferlein_jahre Schaltjahrberechnung]
- [http://www.nabkal.de/umrechnung.html Umrechnungen von Kalenderdaten]
- [http://www.ortelius.de/kalender/greg_de.php Der Gregorianische Kalender]
- [http://www.kalendersysteme.de/deutsch/index.html Verschiedene Kalendersysteme] Kategorie:Kalender als:Schaltjahr ja:閏年 ko:윤년 simple:Leap year th:ปีอธิกสุรทิน


Kalmarer Union

Mit Kalmarer Union wird ein politisches Bündnis bezeichnet, in dem von 1397-1523 die drei skandinavischen Königreiche, Dänemark, Norwegen und Schweden in Personalunion vereint waren. Aus der heutigen Sicht waren in dieser Union auch Finnland und Island verbunden, weil Island ab 1262 zu Norwegen gehörte, während Finnland 1154 von Schweden erobert wurde. Zum Gebiet der Union gehörten auch die Färöer, die ab 1035 zu Norwegen gehörten. Die Union zerbrach, nachdem Schweden (und das mit ihm verbundene Finnland) sich selbständig machte. Die 1380 entstandene Dänisch-Norwegische Personalunion blieb bis 1814 erhalten, als Dänemark, nach den Napoleonischen Kriegen im Frieden von Kiel, Norwegen an den König von Schweden abtreten musste. Dänemark behielt Island (bis zur Unabhängigkeitserklärung von Island im Jahr 1944) und Färöer (bis heute). An Dänemark ist im Frieden von Kiel auch Grönland gefallen. Norwegen gewann die Unabhängigkeit im Jahr 1905. Finnland blieb bis zum Nordischen Krieg eine Provinz der schwedischen Großmacht (Österland, Norrland). 1809 musste Schweden Finnland an Russland abtreten, Unabhängigkeit von Russland gewann Finnland 1917.

Margarethe I. von Dänemark

1917Der Union lag eine politische Konstellation im Jahre 1389 zugrunde, bei der alle drei Reiche durch Heirat und Erbschaften eng miteinander verbunden waren. Treibende Kraft hinter diesem Zustand war Dänemark, das in dieser Zeit stark nach Macht strebte. Am 17. Juni 1397 unterzeichneten die Reichsräte der drei Staaten in Kalmar unter Federführung der dänischen Königin Margarethe I. jenen Vertrag, der für rund eineinhalb Jahrhunderte Skandinavien zusammenschweißen sollte. Jedes Reich bewahrte seine innenpolitische Selbstständigkeit und seine eigene Jurisprudenz; vereint wurden die Reiche dagegen durch eine gemeinsame Außenpolitik und durch den dänischen König als gemeinsamen Herrscher.

Widersprüche unter den drei Reichsräten

Die Union der drei skandinavischen Staaten darf jedoch nicht als ein kontinuierlich andauernder Verbund verstanden werden, da es im 15. Jahrhundert des öfteren zum Zerfall des Unionskönigtums unter dänischer Führung kam. So hatte die Union nur unter den Königen Erich von Pommern, Christoph von Bayern (1440 - 1448), Christian I. (1457 - 1463) und Hans (1497 - 1501) realen Bestand. Nur in diesen Zeiträumen wurde der amtierende dänische König auch vom schwedischen Hochadel als Unionskönig akzeptiert. In den dazwischen liegenden Perioden übernahm der schwedische Reichsrat sowie der von ihm gewählte Reichsverweser die Regierung im Land. Bereits nach dem Tode Margarethes 1412 ergaben sich erste Probleme, als ihr Nachfolger Erich von Pommern die Union in einen von Kopenhagen aus regierten Einheitsstaat umformen wollte. Zwar konnte dieser Plan verhindert werden, doch die folgende Ruhe wurde bald durch dauernde Konflikte mit Schweden gestört: Der schwedische Hochadel wehrte sich ab ca. 1440 zunehmend verbissen gegen die dänische Machtpolitik. Einerseits gab es in Schweden nationalistische Tendenzen, die einen Bruch mit Dänemark förderten und andererseits sorgte die dänische Realpolitik für ständig neu aufflammende Widerstände im schwedischen Hochadel. Hier seien vor allem die rigoros durchgeführte Steuerpolitik Dänemarks in Schweden und die Besetzung der schwedischen Schloßlehen und Bischofssitze mit ausländischen (sprich dänischen) Adligen genannt. Mit diesen Handlungen verstießen die dänischen Könige regelmäßig gegen die mit dem schwedischen Hochadel getroffenen Vereinbarungen, was letztendlich sogar zur Wahl eines schwedischen Gegenkönigs, Karl Knutsson, führen sollte. Die wirtschaftliche Bedeutung Schwedens ließ den Kampf um die Wiederherstellung der Union zu einem Grundpfeiler der dänischen Außenpolitik im ausgehenden Mittelalter werden. Zur Erlangung dieses Zieles fand Dänemark die Unterstützung einer stetig wechselnden, unionsfreundlichen Gruppe des schwedischen Hochadels (z.B. Oxenstierna), die vor allem wirtschaftliche Interessen mit einer Union verbanden, denn viele Adlige besaßen sowohl auf dänischer als auch schwedischer Seite große Güter. Gleichzeitig sicherte sich das dänische Königtum die Unterstützung ausländischer Mächte, wie z.B. der Hanse. Der Städtebund fungierte als finanzkräftiger Kreditgeber, ohne den ein Kampf um Schweden nicht möglich gewesen wäre. Je nach eigener Interessenlage drohte die Hanse parallel mit einer Unterstützung der schwedischen Opposition, um ihre Handelsprivilegien in Dänemark-Norwegen zu sichern.

Schwedische Erhebung unter Gustav Wasa

Als Träger der nationalistischen Tendenzen in Schweden, wiederum durch die dänische Steuerpolitik gefördert, erwiesen sich auch die Bürgerschaft von Stockholm, die Bergbau- und Hüttenunternehmer und die Bauern von Dalarna, so dass es unter hochadliger Führung zu mehrfachen erfolgreichen Aufständen kam. Die bedeutendste Niederlage mußte Dänemark 1471 bei der Schlacht am Brunkeberg erleiden. Gegen eine stetig wachsende Opposition reagierte der dänische König Christian II. mit dem Stockholmer Blutbad (1520), bei dem über 80 führende schwedische oppositionelle Adlige und Kirchenvertreter des Reichsrats umgebracht wurden. Im Folgenden erhob sich die Bevölkerung in ganz Schweden. 1521 wurde der dänische Einfluss aus dem Reich zurückgedrängt, und 1523 schied Schweden mit der Wahl eines eigenen Königs (Gustav I. Wasa) endgültig aus der Kalmarer Union aus.

Epilog

Die Dänisch-norwegische Personalunion blieb noch bis 1814 bestehen. Nach 1523 verlor Norwegen seine Selbstständigkeit Stück für Stück, bis es faktisch ein in sämtlichen Belangen von Kopenhagen aus kontrolliertes dänisches Reichsgebiet geworden war (siehe dort). Da Dänemark Napoleon in dessen Kriegen unterstützt hatte, wurde 1814 im Kieler Frieden und im Wiener Kongreß beschlossen, dass Norwegen an Schweden abzutreten sei. Norwegen erlärte zwar seine Unabhängigkeit, musste aber noch bis 1905 auf die volle Souveränität warten. Heute sind alle drei Königreiche im Nordischen Rat miteinander verbunden und pflegen dort eine besonders enge kulturelle, wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe mit ihren ehemaligen Kolonien Finnland, Island, Grönland und Färöer.

Literatur

Detlef Kattinger, Dörte Putensen, Horst Wernicke: "Huru thet war talet j kalmarn" - Union und Zusammenarbeit in der Nordischen Geschichte . 600 Jahre Kalmarer Union (1397-1997); Verlag Dr. Kovac; 1997; ISBN 3860645846 siehe auch: Geschichte Dänemarks, Geschichte Norwegens, Geschichte Schwedens Kategorie:Dänische Geschichte Kategorie:Norwegische Geschichte Kategorie:Schwedische Geschichte Kategorie:Färöische Geschichte Kategorie:Isländische Geschichte Kategorie:Finnische Geschichte ja:カルマル同盟

Norwegen

Das Königreich Norwegen (norwegisch: Kongeriket Norge/Noreg) ist ein Land in Nordeuropa. Das skandinavische Land grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens in der Nordsee grenzt im Süden an die Dänemarks und im Westen an jene Schottlands. Norwegens Staatsform entspricht einer parlamentarischen Monarchie (Königreich mit parlamentarischer Legislative) und ist als Zentralstaat organisiert.

Geographie

Zentralstaat Hauptartikel: Geographie Norwegens Die Geographie Norwegens ist von Gebirgsketten und kargen Hochebenen, den Fjells geprägt. Das "Land der Trolle und Fjorde" macht seinem Namen alle Ehre: Die etwa 20.000 km lange Atlantikküste wird unzählige Male von den schmalen und tiefen Buchten unterbrochen, die Meerwasser bis weit ins Landesinnere bringen. Die charaktervolle Landschaft lädt Naturliebhaber und Romantiker ein, ebenfalls an die kleinen Fabelwesen zu glauben, die jeder Norweger als Trolle kennt. Im Landesinneren gestalten hohe Wasserfälle und fischreiche Flüsse die Oberflächenstruktur. Die Bevölkerung ist nicht nur in den größten Städten konzentriert, sondern über das Land ausgebreitet - von Süd nach Nord nimmt die Bevölkerungsdichte allerdings ab. Außer Oslo hat Norwegen drei Städte mit über 100.000 Einwohnern, nämlich Bergen, Trondheim und Stavanger. Norwegen besitzt fünf überseeische Regionen:
- Svalbard (Spitzbergen und Bäreninsel) im Nordatlantik und Nordpolarmeer
- Jan Mayen im Nordatlantik
- Bouvetinsel im Südpolarmeer
- Peter-I.-Insel im Südpolarmeer
- Königin-Maud-Land in der Antarktis Siehe auch: Liste der Städte in Norwegen, Nationalparks in Norwegen

Bevölkerung

Nationalparks in Norwegen

Einwohnerzahl

Im Herbst 2004 ist die Zahl der Norweger auf über 4,6 Mio. gestiegen und sie steigt um ca. 30.000 Menschen jedes Jahr. Viele davon sind zugewanderte Flüchtlinge oder Einwanderer. Norwegen hat außerdem eine höhere Geburtenrate als andere Länder Europas.

Zusammensetzung

92,1 % der Bevölkerung sind Norweger, dazu zählen auch die Minderheiten der ca. 40.000 Saami (Lappen) und ca. 10.000 Finnen (Kvener). Am 1. Januar 2005 wohnten 364.981 Ausländer in Norwegen; ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung betrug 7,9%. Die nicht-norwegische Bevölkerung verteilt sich nach den folgenden Herkunftsländern: Pakistan (26.950), 0,6 %; Schweden (22.859), 0,5 %; Dänemark (19.197), 0,4 %; Irak (18.369), 0,4 %; Vietnam (17.864), 0,4 %; Somalia (16.765), 0,4 %; Bosnien (14.641), 0,3 %; Iran (13.983), 0,3 %; Türkei (13.504), 0,3 %; Serbien (12.455), 0,3 %. (Stand jeweils: 1. Januar 2005) 75 % der Norweger leben in Städten.

Größte Kommunen

Religion

Es gibt eine amtlich Evangelisch-lutherische Staatskirche: die protestantische, basierend auf der evangelisch-lutherischen Religion. Oberhaupt der protestantischen Staatskirche ist der König. Alle Einwohner Norwegens haben das Recht, ihre Religion frei auszuüben. Rund 10% nehmen regelmäßig an Gottesdiensten oder anderen religiösen Veranstaltungen teil. Verteilung nach Religionen:
- Mitglieder der lutherischen Staatskirche: 85,7 %
- andere Protestanten: 3,5 %
- Katholiken: 1,0  %
- Moslems: 1,7 %
- Buddhisten: 0,2 %
- ohne Religion: 5,6 % Stand: 1. Januar 2004

Gesundheit, Soziales und Bildung

Sprachen

Norwegisch ist eine nordgermanische Sprache, z. T. stark geprägt vom Niederdeutschen. Die Schriftsprache teilt sich in zwei Varianten: Etwa 85-90 % der Einheimischen schreiben Bokmål (wörtlich: 'Buch-Sprache'). Das Bokmål ist sowohl vom Dänischen als auch von den verschiedenen Mundarten beeinflusst. Etwa 10-15 % schreiben Nynorsk ('Neu-Norwegisch'). Das Nynorsk, das bis 1929 als Landsmål bekannt war und 1885 als zweite offizielle Schriftsprache anerkannt wurde, ist eine künstliche, von Ivar Aasen aus den Dialekten des westlichen Teils des Landes geformte Sprache und wird heute vor allem an der Westküste, in der Fjordregion und in Telemark verwendet. Als gesprochene Sprache spielen heute Dialekte immer noch eine große Rolle.In der Schule müssen norwegische Schüler sowohl Bokmål als auch Nynorsk lernen. Zu den verschiedenen Sprachen siehe ausführlich Norwegische Sprache. Neben Norwegisch werden vor allem im Norden des Landes von den nationalen Minderheiten noch Samisch und Finnisch gesprochen. Norweger lernen wahlfrei Deutsch oder Französisch (die Mehrheit Deutsch) und obligatorisch Englisch als Fremdsprachen in der Schule. Deutsch war traditionell (bis etwa 1950) die erste Fremdsprache in Norwegen (wie auch im restlichen Skandinavien). Heute ist Englisch der Verbreitung nach die erste Fremdsprache, vor Deutsch als zweiter Fremdsprache und Französisch als dritter Fremdsprache. Englisch, Deutsch und Französisch haben einen offiziellen Status als Primärfremdsprachen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Norwegens Die menschliche Besiedlung Norwegens begann nach der letzten Eiszeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die bisher ältesten Funde menschlicher Besiedlung sind rund 10.300 Jahre alt. Sie wurden bei Tunnelarbeiten unweit des Nordkaps gefunden. Der steinzeitlichen Megalithkultur Skandinaviens folgten in der Bronze- und Eisenzeit germanische Einflüsse. In der Zeit der Wikinger (800-1050) wurde Norwegen durch König Harald Hårfagre um das Jahr 900 geeint. In dieser Zeit erfolgte von Norwegen aus die Besiedlung Islands, der Färöer und Grönlands. Einige erreichten sogar Neufundland im heutigen Amerika. Aber auch die Normandie in Frankreich wurde von den 'Nordmännern' besiedelt. Normandie Ab 1380 in Personalunion mit Dänemark, trat Norwegen 1397 der Kalmarer Union bei und wurde darin ein relativ unbedeutendes Mitglied. Das Kalmarer Reich hielt formell bis 1523 (Ausscheiden Schwedens), mit Dänemark jedoch bis 1814. Wegen politischer Unterstützung Frankreichs musste Dänemark Norwegen nach den Napoleonischen Kriegen im Frieden von Kiel an den König von Schweden abtreten. Die Übergabe geschah allerdings nicht direkt, weshalb Norwegen für kurze Zeit unabhängig war und sich am 17. Mai 1814 in Eidsvoll seine Verfassung gab, die mit leichten Änderungen bis heute gültig ist. Der 17. Mai ist seitdem Nationalfeiertag. Es folgten 91 Jahre einer Personalunion mit Schweden, bevor sie nach einer Volksabstimmung am 13. August 1905, in der sich eine überwältigende Mehrheit der männlichen Norweger für die Beendigung der Zwangs-Union aussprachen, aufgelöst wurde. Neuer König wurde Prinz Carl aus dem Hause Glücksburg als Haakon VII. Im Ersten Weltkrieg erklärte Norwegen zusammen mit Dänemark und Schweden seine Neutralität. 1920 trat das Land dem Völkerbund bei. Im Zweiten Weltkrieg, im April 1940, wurde das neutrale Norwegen von Deutschland im Rahmen der Operation Weserübung besetzt. Als Reichskommissar für das besetzte Norwegen wurde Josef Terboven ernannt. Militärisch wurde die Okkupation mit den strategisch wichtigen Häfen an der norwegischen Küste und besonders auch mit dem Hafen Narvik zum Nachschub von Eisenerz aus dem schwedischen Kiruna und einer bevorstehenden englischen Landung begründet. Die Bedeutung Narviks für die deutsche Kriegswirtschaft ist jedoch umstritten, denn das Dritte Reich war weniger auf die schwedischen Eisenerzlieferungen angewiesen als gemeinhin angenommen. Vielmehr galt es, durch die Besetzung des Hafens England von seinen schwedischen Erzzufuhren abzuschneiden. Dies findet seine Bestätigung in der Anweisung Hitlers, die Hafenanlagen für den Gegner und damit zwangsläufig auch für Deutschland unbrauchbar zu machen. Von größerer Bedeutung waren die norwegischen Rohstoffe für die deutsche Kriegswirtschaft, was die Besetzung des Landes vor dem Hintergrund der Schaffung eines "Europäischen Großwirtschaftsraumes" unter deutscher Hegemonie erforderlich machte. Als Hauptrohstoffe seien Eisenerz, Schwefelkies, Molybdän und Aluminium genannt. Gerade der Ausbau der Aluminiumindustrie wurde im "Leichtmetallausbau Norwegen" besonders gefördert. Es handelte sich hierbei um ein gigantisches Investitionsprojekt, durch das die Aluminiumproduktion verachtfacht werden sollte ("Koppenberg-Plan") und an dem auch die deutsche Großindustrie (IG-Farben) aktiv beteiligt war. Letztendlich führte der Kriegsverlauf bereits 1943 zu einer weitgehenden Einstellung der Vorhaben. Norwegen leistete zwar sechs Wochen lang militärischen Widerstand, war aber der deutschen Marine unterlegen. Außerdem gab es auch norwegische Nationalsozialisten (unter ihnen Vidkun Quisling), die sich mit den Deutschen verbündeten und dadurch schließlich an die Macht kamen. Da der größte Teil der norwegischen Bevölkerung ihnen aber ablehnend gegenüberstand, erlangten Widerstandsorganisationen einen hohen Stellenwert. In der Folge kam es immer wieder zu Gefechten der deutschen Truppen mit Großbritannien. Beim Rückzug der deutschen Truppen wandten diese die Politik der verbrannten Erde an. Viele Orte und Anlagen in Nord-Norwegen wurden vollständig niedergebrannt. Die moderne Geschichte seit 1969 ist geprägt von Wachstum und Reichtum durch das Erdöl. Siehe auch: Norwegische Kolonien

Politik

Verfassung

Norwegische Kolonien Das norwegische Grundgesetz vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert. Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild. Trotz dieses liberalen Einflusses waren Juden und Jesuiten im Reich bis in die 1850er Jahre illegale Minderheiten. Die in der Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung führte zu mehreren Machtproben zwischen der Regierungsbürokratie (Exekutive), die wesentlich vom schwedischen Königshaus kontrolliert wurde, und dem Storting (der norwegischen Nationalversammlung; Legislative). Die Krone versuchte, ihre Privilegien als Exekutivmacht auszubauen und das Storting unter Berufung auf die Verfassung weitgehend von den Regierungsgeschäften auszuschließen. Der Konflikt spitzte sich weiter zu, als sich im Zuge der Industrialisierung die Klassenunterschiede zwischen der beamteten Machtelite und dem aufsteigenden Bürgertum auch in Norwegen verschärften. In der Gesellschaft wuchs die Ablehnung des königlichen Beamtenstaates. In der Kommunalpolitik war der nationale Regierungsapparat bereits 1837 durch die Einführung der lokalen Selbstverwaltung praktisch entmachtet. Entsprechend energisch bemühte sich der schwedische Adel um die Wahrung seines Einflusses auf nationaler Ebene. Die Spannungen eskalierten bis 1884, dem Jahr, das in Norwegen die Einführung des Parlamentarismus markiert. Der bürgerlich-liberale Stortings-Abgeordnete Johan Sverdrup setzte gegen den Widerstand des Königs Oskar II. von Norwegen das staatsrechtliche Prinzip durch, dass eine Regierung für den eigenen Machterhalt die Unterstützung des Storting benötigt. Durch diese Abhängigkeit war die durch die Gewaltenteilung festgeschriebene politische Souveränität der Monarchie zugunsten einer Stärkung des Parlaments faktisch aufgehoben. Der König musste Sverdrup als neuen Ministerpräsidenten mit der Regierungsbildung beauftragen. In Norwegen gilt das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 165 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht. Alle vier Jahre werden neue Repräsentanten gewählt (bis 1936 jedes dritte). Das Parlament (Stortinget, buchstäblich übersetzt "Das große Thing") besteht aus zwei Teilen, Odelstinget und Lagtinget. Der Unterschied ist aber nicht sehr deutlich, so dass man es als Einkammer-System bezeichnen kann. Zudem gibt es die gemeindliche Selbstverwaltung. Die 437 norwegischen Kommunen wählen auch jedes vierte Jahr ihre Repräsentanten für die lokale Verwaltung. Norwegen ist jedoch ein Zentralstaat, in dem die lokalen Behörden immer mehr an Einfluss verloren haben. Traditionell ist aber das Prinzip von lokaler Macht wichtig. In Norwegen haben Große Koalitionen keine Tradition. Minderheiten mit Unterstützung des Parlamentes sind häufiger. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur zweimal eine Mehrheitsregierung. Die Sammlungsregierung von Einar Gerhardsen gleich nach dem Krieg, und die Arbeiterpartei-Regierung (Sozial-Demokraten) von 1959. In den letzten Jahren haben die Minderheitsregierungen zu "Stortingsregjering" (Parlamentsregierung) geführt und sind unter Druck geraten. Bei den Wahlen am 12. September 2005 konnte die "Arbeiderpartiet" (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) mit 32,8 % die meisten Stimmen erlangen, so dass zusammen mit der Senterpartiet (grüne Zentrumspartei) und der Sosialistisk Venstreparti (Sozialistischen Linkspartei) die bei den Wahlen angestrebte rot-grüne Regierungsalternative gebildet werden konnte. Neuer Premierminister wurde Jens Stoltenberg. Das Staatsoberhaupt ist König Harald V.. In Norwegen gab es bisher 6 Volksabstimmungen:
- 1905 über die Auflösung der Union mit Schweden. (Ergebnis: Ja)
- 1905 über die Einsetzung Prinz Carls von Dänemark als König Haakon VII. (Ergebnis: Ja)
- 1916 über das Verbot von Alkohol. (Ergebnis: Ja)
- 1927 über die Aufhebung dieses Verbots. (Ergebnis: Ja)
- 1972 über den Beitritt in die Europäische Gemeinschaft. (Ergebnis: Nein)
- 1994 über den Beitritt in die Europäische Union. (Ergebnis: Nein) Siehe auch: Liste von norwegischen Regierungen, Liste der norwegischen Könige

Parteien

im Storting sind zur Zeit vertreten:
- Arbeiderpartiet (Arbeiterpartei / Sozialdemokratische Partei)
- Høyre (Rechte / Konservative)
- Fremskrittspartiet (Fortschrittspartei / Rechte Protestpartei)
- Sosialistisk Venstreparti (Sozialistische Linkspartei)
- Kristelig Folkeparti (Christliche Volkspartei)
- Senterpartiet (Zentrumspartei / Interessenvertretung der Bauern)
- Venstre (Linke / Liberale) andere kleine Parteien:
- Kystpartiet (Küstenpartei / Partei für Menschen an der Küste in Nord-Norwegen)
- Arbeidernes Kommunistparti (Kommunistische Partei der Arbeiter / kommunistisch)
- Norges Kommunistiske Parti (Kommunistische Partei Norwegen / kommunistisch)
- Rød Valgallianse (Rotes Wahlbündnis / Norwegens größte kommunistische Partei)
- Kristent Samlingsparti (Christliche Sammlungspartei / christlich, extrem-konservativ)
- Demokratene (Die Demokraten / extrem konservativ)
- Det Liberale Folkepartiet (Die liberale Volkspartei / liberal)
- Pensjonistpartiet (Rentner-Partei / Partei für alte Menschen)
- Miljøpartiet De Grønne (Umweltpartei die Grünen" / Umweltpartei)

Verwaltungsgliederung

Kystpartiet Das Land ist in 19 Verwaltungsprovinzen (Fylker) eingeteilt. Die kleinste Provinz nach Fläche ist die Hauptstadt Oslo.

Wirtschaft

Die gültige Währung Norwegens ist die Norwegische Krone. Norwegen besitzt laut HDI-Rang 2005 den höchsten Lebensstandard der Welt. Das Pro-Kopf-Einkommen ist eines der höchsten.

Erdöl

Norwegen ist der siebtgrößte Erdölförderer der Welt. 2003 wurden 151,7 Mio. Tonnen Erdöl gefördert. Die Reserven betrugen 2003 noch 10,1 Mrd. Barrel.

Tourismus


- Tourismus in Norwegen
- Skigebiete in Norwegen Bild:Hammerfest Meridiandenkmal 1975.jpg|Hammerfest Meridianmonument Bild:AK2 ubt.JPEG|Häuserzeile in Kristiansand. Bild:Lofoten_Hamnoy.jpg|Hafen von Hamnøy auf den Lofoten. Bild:Karl johan statue_1.jpg|Kgl. Schloss in Oslo. Bild:Gudbransdalen Bahnhof 1975.jpg|Bahnhof im Gudbrandsdalen. Bild:Fjord in Norway.jpg|Nærøyfjord Bild:Preikestolen_platform2.png|Preikestolen am Lysefjord Bild:Trondheim Laden 1975.jpg|Laden in Trondheim Bild:Hanseviertel Bergen.jpg|Hanseviertel Bergen Bild:Oslofjord.jpg|Oslofjord Bild:Oslo Skyline.jpg|Skyline von Oslo Bild:Oslo Hafen.jpg|Gorch Fock im Osloer Hafen

Kultur

Bibliothekswesen

Das Bibliothekswesen Norwegens wird von der bibliothekarischen Fachwelt als vorbildlich angesehen. Es gibt 892 kommunale öffentliche Bibliotheken, 336 wissenschaftliche Bibliotheken und 19 Landesbibliotheken sowie die Norwegische Nationalbibliothek. Das seit 1947 bestehende Bibliotheksgesetz schreibt den kostenlosen Zugang zu Bibliotheken vor. Norwegen hat eines der umfassendsten Systeme für Pflichtexemplarabgabe weltweit.

Literatur

Norwegen erlebte in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen kulturellen Aufschwung, an dem Autoren wie Henrik Ibsen, Bjørnstjerne Bjørnson, Alexander Kielland, Jonas Lie, Amalie Skram, Arne Garborg, Hans E. Kinck und Knut Hamsun einen maßgeblichen Anteil hatten. Drei Norweger erhielten den Nobelpreis für Literatur: Bjørnstjerne Bjørnson (1903), Knut Hamsun (1920) und Sigrid Undset (1928). Der Friedensnobelpreis wird nach Beschluss des norwegischen Nobelkomitees in Oslo verliehen.
Siehe auch: Liste norwegischsprachiger Schriftsteller

Musik, Theater, bildende Kunst

Die wichtigsten Theaterbühnen sind
Den Norske Opera (Oper, die auch das Nationalballett beherbergt), das Nationaltheatret in Oslo, Den Nationale Scene in Bergen und das Nynorsk-Theater Det Norske Teatret in Oslo. Der bekannteste norwegische Komponist ist Edvard Grieg. Zu den bekannteren Rock-/Metalbands Norwegens gehören z. B. Dimmu Borgir, Burzum, Gorgoroth, Immortal, Turbonegro, Gluecifer und Kaizers Orchestra. Der bekannteste Maler ist Edvard Munch, seine Werke sind größtenteils im Munch-Museum in Oslo zu sehen. Siehe auch: Liste der norwegischen Beiträge beim Eurovision Song Contest

Sport

Siehe auch: Liste norwegischer Sportler

Weblinks

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Schweden

Das Königreich Schweden (schwedisch Konungariket Sverige ) ist eine parlamentarische Monarchie in Nordeuropa. Das Staatsgebiet schließt - neben dem östlichen Teil der skandinavischen Halbinsel - die Inseln Gotland und Öland mit ein. Schweden ist Mitglied der EU und des Nordischen Rats.

Geografie

Nordischen Rats Schweden grenzt an das Kattegatt, die Staaten Norwegen und Finnland, sowie die Ostsee. Zu Schweden gehören zwei große Inseln in der Ostsee: Gotland (ca. 3.000 km²) und Öland (ca. 1.300 km²). Es gibt ca. 221.800 Inseln. Die längste Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 1.572 km, von Osten nach Westen 499 km. Während weite Teile des Landes flach bis hügelig sind, steigen entlang der norwegischen Grenze die Gebirgsmassive der Skanden bis über 2.000 m Höhe an, sie gipfeln im Kebnekaise, 2.111 m. Über das Land verteilt gibt es 28 Nationalparks die flächenmäßig größten im Nordwesten des Landes.

Regionale Einteilung

Traditionell wird Schweden in die drei Regionen (schwed.: landsdelar) Götaland, Svealand und Norr